Dayo, die Freude ist gekommen

Vor 2 Jahren erkrankte mein Pferd Mailo so sehr an Arthrose, dass die Tierärzte meinten, dass es besser wäre ihn als Teilzeitrentner zu sehen. Das machte mich sehr betroffen, Mailo hat mir sehr viel beigebracht, bleiben sollte er auf jden Fall, nur reiten wollte ich schon ein wenig mehr, als spazieren...

 

So machte ich mich auf die Suche. Leider habe ich so ein Händchen, dass ich sehr oft ähnliche Pferde wie Mailo aussuchte, nur einer reicht mir wirklich... Dieses Mal wollte ich gerne ein Pferd welches auch ein wenig Dressur geritten werden möchte... So bot Karin wie so oft ihre Hilfe an, so ein Pferd zu finden.

 

Viele Verkaufsanzeigen musste sie anschauen, um schon mal

vorab zu "schauen", ob das Pferd überhaupt in Betracht kommt und auch einen gesunden Eindruck macht...

 

So kamen wir zu Ildayo, ein damals 4 jähriger PRE Hengst, welcher an Sommerekzem litt und nicht so ganz zufrieden war mit seinem Leben als Deckhengst. Die Besitzerin hatte schon zuvor Kontakt mit Karin, so das ich nicht all zu viel erklären brauchte...

 

Die Ankaufsuntersuchung begrenzten wir auf ein Gelenk, welches auch tatsächlich eine kleine, aber unbedenkliche

Veränderung anzeigte. 

 

Die Tierärztin schaute mich schon seltsam an, denn so eine Untersuchung hatte sie bis dato mit nur einem einzigen Gelenk röntgen noch nie gemacht...

 

So zog Dayo bei mir ein. Er wurde gleich am nächsten Tag kastriert. Karin machte sofort eine neue Haaranalyse und ich kaufte das Futter, welches speziell auf seinen Stoffwechsel passte.

 

Um das ganze Pferd zu sarnieren bedurfte es 1,5 Jahre, denn es kam leider noch eine schwere Vergiftung dazwischen, was Dayo auch nicht besser gedeihen liess...

 

Als ich mich endlich darauf einliess, das wohlriechende Heu testen zu lassen, kamen tatsächlich starke Umweltgifte

zu Tage, die per Bioresonanz getestet wurden. Ein halbes Jahr brauchte ich, bis alle Pferde entgiftet waren. Die Tierärzte schüttelten hier immer nur staunend den Kopf, wenn sie das

Blut nachtesten sollten, aber waren schon leicht begeistert, dass wir mit der "Humbugmedizin" so viel Erfolg hatten.

 

Dayo entwickelte sich trotzdem nur langsam. Immer wieder

zog er sich multiple Blockaden zu, da er für sein Leben gern durch die Gegend rennt, spielt, bockt und sich verrenkt...

 

Da er von verschiedenen Behandlern als hypermobil bezeichnet wurde, ahnte ich so langsam, was ich da habe...

 

Ein Pferd was sehr viel öfter nach einer Behandlung schreit.

Unterlasse ich es, muskelt er viel schwerer, bis gar nicht auf.

 

Dieses Jahr im Juli kam dann endlich der Durchbruch mit der  Behandlerin Ilga Bähre. Sie packt mehr zu, als die anderen, aber unter dem Strich hält es sehr viel länger an. So hatte ich endlich die Chance, mit meinem Training nun auch Erfolge zu sehen, denn langsam verzweifelte ich etwas, dass ein Pferd nach einem Jahr und 8  Monaten immer noch so arm aussah...

 

Karin zweifelte Dayos Alter ja von Anfang an, an. Ich schob das beiseite, denn dieses Pferd hat schliesslich Papiere.  Wenn sie mal per Tierkommunikation mit Dayo etwas "sprechen"

konnte, denn der Herr ist eigentlich Null gesprächig, bekam sie immer eine sehr junge Stimme, die nicht zum Alter passte... 

 

Dieses Jahr fragte ich dann bei einer Behandlung die

Tierärztin, ob sie das Alter genau bestimmen könne. Sie schaute und sagte sehr fest davon überzeugt, dass dieses Pferd keine 6, sondern 5 Jahre alt sei...

 

Na prima... so ein junges Pferd hätte ich natürlich nicht gekauft, denn ich wollte ja recht zügig durchstarten... So wird man mal wieder ausgebremst und zur Geduld gezwungen...

 

Das Sommerekzem ist gebannt, ich muss nun immer auf die Fütterung aufpassen, dann bleibt er beschwerdefrei. Heu und Basenpulver mit etwas Agrobsmüsli und ein speziell

ausgesuchtes Mineral reichen.

 

So reite ich Dayo nun ultra langsam ein, mit vielen Pausen, wo mal wieder was klemmt, der Sattel nicht passt, oder andere Bremsklötze, die man so auf seinem Weg findet...

 

Die Warterei und vielen Behandlungen haben sich auf jeden Fall gelohnt, aus dem Entlein wird nun langsam ein Schwan, der mir fast jeden Wunsch von den Augen abliest.

Wer gerne mehr von Dayo und Mailo lesen möchte, findet hier die Homepage dazu http://lusitano-mailo.ibk.me/index.html