Luke

Das Spannende an der TK ist ja, dass man sie möglicherweise gar nicht braucht...

 

Für mich ist es mehr eine Einstellung als eine „Behandlung“ und ich bin froh, dass Karin uns von Anfang an begleitet, Wir sind stolz und froh, dass sie Lukes Patin ist.

Luke ist ein junges, gesundes Quarterhorse. In 2013 ist er 2 Jahre alt. Er hat, soweit mir bekannt, in seinem Leben keine schlechten Erfahrungen gemacht.

 

Ich habe ihn vor knapp einem Jahr gekauft, nachdem wir uns ausgiebig miteinander bekannt gemacht hatten vorher. Er hat eine kleine körperliche Einschränkung. Als Jährling hatte er eine Verletzung am Vorderbein, vermutlich eine Absplitterung.

 

Dadurch war er schon einmal fast verkauft und wurde dann aber nicht genommen von dem Mädel, welches Interesse hatte. Ich wollte, da ich eh nicht der größte Reiter bin, bewusst ein Pferd, was anderswo keine gute Chance bekommt oder einfach etwas mehr Zeit braucht. So passte das super mit uns beiden. Luke war als zweites Pferd zu meinem wundervollen Vollblüter Teddy gedacht, ehrlich gesagt auch um Teddy seine letzten Jahre etwas einfacher zu machen. Ich hatte immer viel Angst und Sorge um ihn und das belastete ihn. Es kam dann leider anders und Teddy starb vor etwa einem Jahr. Ich glaube, dass Teddy leichter gehen konnte, weil er wusste, dass ich ein zweites Pferd hatte, auch wenn noch kein formaler Verkauf erfolgt war.

Das Spannende an der TK ist ja, dass man sie möglicherweise gar nicht braucht... Für mich ist es mehr eine Einstellung als eine „Behandlung“ und ich bin froh, dass Karin uns von Anfang an begleitet, Wir sind stolz und froh, dass sie Lukes Patin ist.

Karin hatte ich vorher konsultiert und sie fand, dass Luke ein sehr sanfter Kerl sei, der ein bisschen Stärkung braucht.

 

So wählten wir auch gemeinsam seinen Namen aus. Er war beim Kauf der schwächste, jüngste (Unterschied 2 Monate) von drei Halbbrüdern (väterlicherseits natürlich) und durch seine Verletzung war er ein bisschen ins Hintertreffen geraten. Davon merkt man heute nichts mehr.

 

Karin befand bei der Frage nach ein paar Pferden, die ich in der weiteren Auswahl hatte, dass ich mich bereits für Luke entschieden habe. Das war natürlich auffallend wahr.. so hatte ich ihm bereits im Herbst erzählt, dass ich ihn nehmen wollte.

Im Dezember suchten wir dann einen Namen aus und Luke schien am besten zu passen.

 

Er ist ein unglaublich sanfter und freundlicher kleiner Kerl.. ein wunderbares Pferd.

Die erste Haaranalyse ergab exakt genau das gleiche wie das Blutbild bei der AKU: paar Auffälligkeiten in den Leberwerten und im Mineralstoffhaushalt, nichts Großes.

 

Ich stellte also die Fütterung um, was am Stall ein bisschen zu Frust führte. Tat mir total leid, da die Aufzucht dort richtig gut ist und es sicher schwierig ist, wenn dann ein neuer Besitzer daher kommt und erst mal Dinge anders macht... zumal ich ja durch Teddy bekannt war als jemand, der alles macht, was geht und dabei durchaus etwas anstrengend sein kann. L Ich glaube allerdings mittlerweile ganz gut anhand der Entwicklung belegen zu können, dass Luke sein getreidefreies Futter gut verträgt. Er scheint einfach der Typ zu sein, der damit gut zurecht kommt, auch wenn er manchmal etwas traurig in seinen Trog schaut, wenn das Futter angerichtet wird.

Luke bekam nun Tropfen von Karin und das angepasste Futter. Wenige Monate später sah er klasse aus, er hat sich riesig entwickelt, auch im Vergleich mit den Brüdern.

 

Er bekam früh eine Paddockbox, durch seine Verletzung sollte er einfach nachts zur Ruhe kommen können. Ich glaube, das gefällt ihm, er wirkt sehr zufrieden. Wir haben von Anfang an viel miteinander angestellt. Wir spielen – Antischrecktraining ist besonders eine Herausforderung, weil er schlicht vor nichts Angst hat, Clickertraining, dummes Zeug lernen, frühe Anfänge von Hand- und Bodenarbeit, solche Dinge. Ich schaue, dass er Spaß hat und wir beide lernen, miteinander zu lernen, Natürlich muss auch immer wieder ein bisschen an Erziehungsthemen gearbeitet werden.

 

Ein Pferd, was von jedem Kind geführt werden kann und sich in jeder Situation anständig und höflich benimmt, hat es leichter im Leben und als solches hatte ich ihn ja auch übernommen. Im Frühjahr hatte er eine längere Hustenphase, da musste er viel im Roundpen oder in der Halle laufen und er bekam einen Inhalator, Nachdem ich mit Teddy ein RAO-Pferd hatte, bin ich da extrem vorsichtig. Durch die Bewegung lief er ein bisschen schlechter... er braucht noch ein bisschen Zeit, bis das Bein 100% ok ist.

 

Karin konsultiere ich ab und zu bei kleineren Fragen und bin dankbar dafür, dass sie mir dann hilft. Karin und ich finden beide, dass wir keine TK brauchen, wir verstehen uns ja gut und versuchen einander zu verstehen.. Luke tut oft, was ich sage, wenn ich ihm um etwas bitte und generell haben wir einen ganz guten Draht. Ich tue alles, was ich kann, damit das so bleibt.

 

Die zweite Haaranalyse fiel richtig gut aus, nur bekommt er von seinem dussligen Menschen noch ein kleines bisschen zu viel Futter. Das lässt sich ja relativ leicht ändern. Ansonsten ist alles prima. Er sieht klasse aus, fühlt sich wohl und ich bin sehr froh mit ihm. Er ist wunderbar, in seiner Art, Freude an der gemeinsamen Zeit zu haben und lustige Dinge zu „arbeiten“.

 

Er bekommt mindestens noch ein Jahr, bevor wir ernsthafter arbeiten, wobei er gerne lernt und dies auch einfordert. LK und Reiten haben aber noch viel Zeit. Im Gegensatz zu mir mag er Publikum beim Blödeln. Ich bin froh, dass ich durch Karins Hilfe das Gefühl habe, dass ich ganz gut selbst entscheiden kann, was wir machen und wie wir das machen in Bezug auf unser gemeinsames Lernen,. Ich bin da deutlich unabhängiger geworden von dem, was man eben so macht mit jungen Pferden. Das heißt nicht, dass ich mir nicht extrem viel Mühe gebe, zu lernen und besser zu werden, eher im Gegenteil.

 

Ich möchte mit dem kleinen Text zeigen, dass TK und Bioresonanz auch beim gesunden unkomplizierten Pferd eine tolle und wertvolle Hilfe darstellen.


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