Paola

Nun möchte auch ich euch berichten, wie Karin mir und meiner kleinen Ponystute helfen konnte.

Es begann alles im April 2011, als auf den Hof meiner Schwägerin die 5 jährige deutsche Reitponystute Paola als Verkaufspferd kam.

 

Sie war vorher schon durch einige Hände gegangen- als zierliches Endmaßpony für viele Erwachsene zu klein und für Kinder nicht zu händeln, so gab es keine wirkliche Aufgabe für sie.

 

Sie wurde beim letzten Besitzer gedeckt und bekam ein gesundes Fohlen, anschließend sollte sie verkauft werden. Als ich sie das erste Mal sah und sie hocherhobenen Schweifes entlang ihres Paddockzaunes auf und ab trabte, war ich sofort verzaubert. Zu dem Zeitpunkt konnte ich weder zeitlich noch finanziell ein Pferd leisten, also beschloss ich solange eine Reitbeteiligung auf ihr zu machen, bis sie in gute Hände vermittelt werden würde.

Sie war alles andere als einfach. Den Menschen beachtete sie gar nicht, beim reiten bockte sie, rannte rückwärts in Zäune oder rannte ohne Halt los. Sie stieg an der Hand, rempelte Menschen um und setzte immer ihren Willen durch- koste es was es wolle. Wir arbeiteten also viel vom Boden aus, wo sie schließlich super mitmachte und schufen somit eine erste Vertrauensbasis, sodass ich sie später auch einigermaßen problemlos reiten konnte und sie trotz aller Zweifel im November 2011 kaufte.

 

Ab Zeitpunkt des Kaufvertrages war an Reiten nicht weiter zu denken, sie entwickelte sich wieder zu dem bockenden Rodeopony. Ich stellte fest dass der Sattel nicht passte und machte mich auf die lange Suche nach einem, den sie akzeptierte. Diesen fand ich schließlich Anfang März 1012, sodass das Reittraining wieder beginnen konnte. Sie blieb trotz passendem Sattel und Osteopathen- & Tierarztbesuche schwierig beim Reiten. Ende April fuhr ich mit ihr auf einen Intensivkurs zu dem Hof, auf dem ich reiten gelernt hatte. Der Gestütsleiter gab mir am Ende mit auf den Weg, dass ich Paola lieber verkaufen oder auf eine Wiese in Frührente schicken sollte, da sie entweder körperlich große Probleme haben musste oder psychisch einen Knacks hatte. Zusätzlich zu dieser deprimierenden Nachricht hörte ich jedoch auch erstmals was von wirklich erfolgreicher Tierkommunikation und kontaktierte kurz darauf Karin.

Das Ergebnis war überwältigend, so viele zutreffende Dinge und auch vieles, dass mir vorher nicht bewusst war. Wir begannen mit Bachblüten für Paola und mich zu arbeiten, ich stellte die Fütterung und das Trainingsprogramm(weniger Platzarbeit, mehr "Spiel und Spaß") um, eine neue Osteopathin löste einige Blockaden, richtete die Hüfte und es ging steil aufwärts.

 

Einige Monate nach Karins Gespräch erreichten wir leider wieder einen Tiefpunkt und Paola ließ sich schließlich nicht mal mehr im Schritt reiten ohne zu buckeln. Da weder die Osteopathin, Sattler, Schmied, Tierarzt oder Tierheilpraktikerin ein körperliches Problem fand, kontaktierte ich erneut Karin.

 

Ein weiteres Gespräch sowie eine Bioresonanzanalyse brachten uns schließlich auf die richtige Spur. Auch den Sattel verkaufte ich wieder, da ich das Gefühl nicht loswurde, dass er nicht mehr passte. Dass Paola mir eines Tages starke Rückenschmerze signalisierte bestätigte den Verdacht und ich verzichtete wieder aufs Reiten. In der Zwischenzeit gab es erneut Bachblüten für uns beide, Frequenztropfen, Gladiator Plus und schließlich Basenpulver. Eines unserer Hauptprobleme war weiterhin, dass ich liebend gerne auf dem Platz an der Dressur arbeitete, Paola auch eigentlich dressurmäßig gezogen ist und durchaus Potential hat, jedoch die Dressurarbeit ansich hasste. Das zu akzeptieren war ein langer und schwerer Weg für mich.

Seit ein paar Wochen haben wir nun endlich wieder einen passenden Sattel. Mit Paola habe ich bis dahin hauptsächlich zum Spiel und Spaß gearbeitet. Wir waren viel im Gelände, baden, Freispringen, Zirkustricks und Bodenarbeit nach Natural Horsemenship. Mittlerweile kann ich sie wieder komplett buckelfrei reiten, selbst nur mit Halfter, was früher nicht denkbar gewesen wäre. Paola ist zufrieden und ausgeglichen, sogar meiner Pflegebeteiligung, die Reitanfängerin ist, kann ich problemlos Longenunterricht auf ihr geben und im Schritt sogar alleine reiten lassen.


Von wegen kein Kinderpony ;)


Unser nächstes Projekt wird sein, ihr die Platzarbeit wieder etwas schmackhafter zu machen, sodass ich irgendwann wenigstens 1x die Woche für ein paar Minuten meiner geliebten Dressurarbeit nachgehen kann ;)


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