Sabrina

Meine Stute Sabrina habe ich seit Januar 2008, damals war sie 13.

 

Von Anfang an war sie eher ein ängstliches, zurückhaltendes Pferd. Nach und nach spielten wir uns gut aufeinander ein, ich lernte mit dem etwas schwierigen Pferd umzugehen, sie lernte langsam, wieder Vertauen zu fassen und blühte förmlich auf. Doch ich schaffte es nur selten, die stets spannungsgeladene Stute zu beruhigen, wenn sie sich bis aufgeregt hatte oder sich in Angst hineinsteigerte. Mit der Zeit wurde es nicht besser, sondern eher schlimmer.

 

Ein Stallwechsel kam ihr dabei bereits zu gute, von dem hektischen, mit Schulbetrieb laufenden 65-Boxen Stall in einen kleinen, Privaten 15-Stall, das war schon ein Unterschied. Sie wurde etwas gelassener, doch draußen, auf dem Reitplatz oder im Gelände, blieb sie unwahrscheinlich schreckhaft.

 

Ich hatte das Gefühl, sie würde sich nur noch in ihrer Box wohl fühlen. Nichts konnte das Vertrauen zu mir steigern, so dass es stärker war als die Angst die sie fühlte. Das zog sich über etliche Monate, bis ich absolut mit dem Latein am Ende war.

 

Reiten wurde zur Mutprobe für Sabrina, sie schreckte vor Blumen, Unebenheiten im Sand, Lichtreflektionen, genau wie Schatten. Ich konnte mir das alles nicht erklären. Ich war mir sicher, sie machte dies nicht aus Langeweile oder ähnliches, denn sie will, auch jetzt noch, mir stets « gefallen » und passt immer auf mich auf. Ich bin noch nie von ihr runter gefallen und habe auch in dieser Hinsicht vollstes Vertrauen in ihren ehrlichen Charakter. Es musste also einen Grund für ihr komisches Verhalten geben.

 

Meine beste Freundin empfahl mir, es doch mal mit einer Tierkommunikatorin zu versuchen. Trotz anfänglicher Skepsis wagte ich dann doch das Experiment. Ich schickte Karin ein Foto und verschiedene Fragen, die mir seit längerer Zeit im Kopf herum schwirrten.

An meinem Geburtstag telefonierten Karin und ich dann ! Ich war sehr aufgeregt. Das Gespräch mit Sabrina war allerdings weitgehendst positiv, Sabrina geht es eigentlich gut, sie hängt sehr an mir und ist zufrieden.

 

Jedoch gibt es da einige Wehwehchen, die sie nicht äußern mag. Also eigentlich lieber runterschlucken. Karin hatte auch bereits eine Vermutung angedeutet, wollte aber mittels einer Haaranalyse sicher gehen. Das Resultat war dann auch eindeutig ; Borreliose.

 

Borreliose erklärte wirklich quasi alles, auch kleine « Symptomatiken » die ich also solche nicht erkannt hatte : punktuelles Lahmen, ein wenig Haarausfall, aber vor allem Überreizung ! Permanentes, übersensibles Reagieren auf Berührungen, oder Objekte. Genau das war es, was mich doch so stutzig gemacht hatte ! Gottseidank hatten wir jetzt eine Erklärung. Die Borrelienbakterien konnten in diesem Stadium mit Homöopathie behandelt werden. Des weiteren musste Sabrina ein basisausgleichendes Mittel bekommen, da der ganze Körper übersäuert war.

 

Nachdem wir nach ein paar Wochen noch einmal eine Haaranalyse gemacht haben, waren alle Borrelienwerte wieder neutral, die Bakterien waren weg.

 

Ich habe ein total verändertes Pferd. Wir können wieder schmusen, ich darf sie berühren ohne dass sie total zusammenzuckt ! Mittlerweile ist sie wieder normal reitbar, gut, sie bleibt ein kleiner Angsthase, aber ihre Reaktionen sind völlig normal, sie schreckt minimal und dreht nicht mehr so unkontrolliert auf. Alles in allem ist sie mittlerweile ein völlig gelassenes Pferd ! Wer hätte das gedacht !

 

Und gottseidank bin ich meinem Verdacht, dass da etwas komisch sein muss auch nachgegangen, und habe nicht auf andere gehört, die meinten : Die verarscht dich nur, setz dich mal durch.

 

Karins Tierkommunikation hat mir wirklich sehr geholfen, ich fühle mich sogar jetzt noch sehr erleichtert. Karins Art und Weise wirkt sehr beruhigend und souverän, man fühlt sich bei ihr sicher und gut aufgehoben. Bei Fragen und Bedenken ist sie jederzeit ansprechbar, stets offen für Kritik und natürlich auch Lob. Ich kann nur noch einmal sagen, vielen vielen Dank!




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