Ayla und Bond eine lange Hundefreundschaft

Ayla

Ich bekam Ayla eine Huskyhündin, da war sie 7 Monate alt, beim Kaffeetrinken geschenkt.

 

Sie war wohl zu quirlig und hatte keinen Gehorsam.

 

Ich hatte keine große Ahnung von der Rasse und nahm sie natürlich mit, da sie so ein süßes Gesicht hatte.

 

Mein Mann, der Hundeführer bei der Polizei war, hatte zeitgleich einen Malinois als Diensthund. 

 

Für mich gehörten solche Hunde in eine Zwingeranlage, da gerade auch der Diensthund viel kaputt machte… 

Im März 2009 begegnete ich Karin… Sie sagte anfangs nicht viel zu unseren Hunden, da sie ja eher den „Auftrag“ hatte, mir mit Mailo zu helfen.

 

Nach und nach gab sie mir dann doch den einen oder anderen Tipp, wie es um unsere Hunde steht.

 

Beide Hunde möchten ins Haus … . Hm, eine große Sorge für mich war da zum einen unsere Holztreppe … und zum anderem war Bond nicht stubenrein, da er schon immer im Zwinger lebte.

 

Na gut, ich wollte es probieren.

 

Was soll ich sagen, Bond war vom ersten Tag an stubenrein und Alya „verlor“ erst im hohen Alter mal etwas, was wohl auch eher durch die Gebärmutterentfernung kam. Diese Inkontinenz konnte mit der Akupunktur von Patrizia Harneit seher gut eingedämmt werden. Das hätte ich nicht gedacht … . Ebenso hielt Bond sein „Versprechen“ ein, nichts kaputt zu machen, woran  , woran ich ebenfalls sehr zweifelte.

Bond

Anfang 2011 bekam Karin von Bond die Eingebung, man sollte mal nach seiner Schilddrüse schauen… .

 

Aha, na gut, ich war schon einiges von Mailo gewöhnt, der sich hier und da bei Karin meldete, also glaubte ich der Geschichte.

 

Mein Mann war damit einverstanden, dass wir den Tierarzt deswegen aufsuchten, obwohl er Der Sache nicht so ganz traute.

 

Bond war in Frührente, da er für den Dienst nicht taugte, von daher mussten wir niemanden weiter informieren.

 

So packte ich Bond ins Auto und fuhr los. Der Tierarzt fragte nach meinem Anliegen, und ich sagte, ich hätte gern die Schilddrüsenwerte kontrolliert.

 

Er fragte, wie ich darauf käme, und ich sagte: „Hat der Hund gesagt“…Ah ja…Gut, er nahm Blut ab und am nächsten Tag hatten wir die Werte, 3 davon waren sehr aus dem Lot… So konnte Bond geholfen werden.

 

Er nahm endlich zu und wurde etwas ruhiger. So hatte Bond noch mal eine Lebensverlängerung erhalten, dem zu dem Zeitpunkt ging es ihm gar nicht gut.



Im Januar 2012 „schaute“ Karin öfter nach ihm, da er immer schwächer wurde und mit Den Hinterbeinen öfter weg sackte, auch da konnte Patrizia Harneit mit ihrer Akupunktur einiges bei Bond erleichtern.

 

Meinem Mann fiel der Entschluss sehr schwer, seinen Hund gehen zu lassen. Leider hatte Bond auch kein Zeichen geben wollen, wann es der richtige Zeitpunkt war. So brauchte es noch etwas Zeit, bis mein Mann den Entschluss fassen konnte. Bond durfte zu Hause im Flur einschlafen.Den Transport zum Tierarzt konnten wir ihm ersparen.

 

Nun war Alya allein. Viele Jahre hatten die beiden miteinander verbracht. Ayla trauerte gar nicht lange und blühte auf. Sie war nun nicht mehr Zweithund. Da sie mittlerweile 15 Jahre war, konnte sie nicht mehr gut sehen. Ein Auge war blind und das andere, so Karin war sehr verschwommen beim schauen. Mit dem Hören hatte sie es auch nicht mehr so, aber wer weiss, was sie hören wollte … . Nun spielte sie mit sich allein im Garten und war sehr fröhlich.

 

Ich wünschte mir bei Ayla, dass sie nach Möglichkeit sagt, wenn sie nicht mehr leben möchte, oder das alles sehr schnell geht, ohne langes Leiden. Manchmal geht dann alles schneller als man denkt … . Im September diesen Jahres bekam Ayla eine akute Magendrehung. Das konnte ich allein erkennen.

 

Zur Sicherheit funkte Ich Karin an, die nur schrieb, sofort zum Tierarzt, sie bekäme von Ayla Herzrasen gesendet. Mit meiner Familie und Ayla fuhr ich sofort los. Dort wurde mir mein Verdacht bestätigt. Das Herzrasen ergab sich aus der Kreislaufsituation.

 

Ich liess Ayla einschläfern. Mein Mann beobachtete, wie zufrieden Ayla ausschaute, als sie in meinen Armen einschlief. Ich freue mich, dass Karin Bond, wie auch Alya über die Brücke begleitete. Es gibt ein gutes Gefühl, zu wissen, dass es wohl noch etwa danach gibt … .

 

Für mich immer noch unbegreiflich, dass es so was geben mag;)

 

Vielen Dank Karin für deine Unterstützung.

 




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