Vitalpilze / Mykotherapie

Die Vitalpilze werden auch hier immer beliebter. Vitalpilze können von Hunden, Katzen, Pferden, Nutztieren, Nagern, Vögeln, Reptilien und Fischen angewandt werden.

 

Vitalpilze werden auch Heil- oder Medizinalpilze genannt, die Anwendung der Vitalpilze zu therapeutischen Zwecken wird auch Mykotherapie genannt.

 

Die Mykotherapie – „Mykos“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Pilz“. Die Wirkungen der Vitalpilze sind durch zahlreiche wissenschaftliche Studien belegt.

 

Jeder Pilz verfügt dabei über ein spezifisches Wirkungsfeld, es sind aber KEINE  „Wundermittel“. Nicht nur Menschen profitieren von den Heilkräften der Vitalpilze, sondern auch Tiere.

 

Die Vitalpilze werden in verschieden Vitalpilzaufbereitungen zur Verfügung gestellt.

Pilzpulver und Pilzextrakte unterscheiden sich also erheblich voneinander und haben dadurch unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten.

 

Das Pilzpulver unterstützt aufgrund der Vielfalt an Inhaltsstoffen eher in die "Breite", das Pilzextrakt aufgrund der hohen Konzentration der Polysaccharide eher in die "Tiefe".

Pilzpulver wird durch feinste Vermahlung (Mikronisierung) des getrockneten Pilzes gewonnen. Auf diese Weise können die wertvollen Substanzen aus Zellen und Zellwänden der Fruchtkörper bewahrt werden. Diese und die Menge der im Pulver enthaltenen Polysaccharide (die Zellwand-Stützen) variieren dabei je nach Gattung und Fruchtkörper des Pilzes (1-3%). Pilzpulver wird in der Regel zur Prävention eingesetzt.

 

Pilzextrakte werden hergestellt indem Pilzpulver durch eine traditionelle Heißwasserextraktion verarbeitet wird. Dadurch entsteht eine sehr hohe Konzentration von Polysacchariden (je nach Pilz bis 20fach konzentrierter als im Pilzpulver). Dieser Gehalt wird vor der Extraktion festgelegt und führt so zu einer standardisierten Menge pro Kapsel. Extrakte werden meistens bei bereits bestehenden oder schwerwiegenden Krankheiten eingesetzt.

 

Bitte beachten:

Zur Beginn der Vitalpilztherapie kann es in einzelnen Fällen zu Blähungen und leichtem Durchfällen kommen; diese regulieren sich in der Regel innerhalb von drei bis fünf Tagen. Sollte dies der sein, kann die Dosis für ein paar Tage reduziert werden.

 

Anwendung:

Vitalpilze sollten immer mit dem Futter verabreicht werden. Die zeitgleiche Gabe von 3-6 verschiedenen Vitalpilzen ist möglich.

 

Sollte die Kapsel nicht gefressen werden, könnte man diese auch öffnen und über das Futter geben. Bei Hund oder Katze könnte man die Vitalpilze auch über etwas Leberpaste oder Vitaminpaste verabreichen. Katzen sind den Vitalpilzen, durch ihren strengen Geruch, ehr abgeneigt. Auch dort wäre es möglich über das Futter zu verabreichen. Oder man löst den Kapselinhalt in heißem Wasser auf (max. 60 Grad und 15-20 Min Ziehzeit) und verabreicht den abkühlten Sud über eine Spritze. Pferde nehmen die Vitalpilze meistens gerne auf. Man hätte hier die Möglichkeit die Kapseln evtl. in kleine Obststücke zu stecken.

 

Durch natürliches Vitamin C wird Wirkungen von Vitalpilzen intensiviert. Es empfiehlt sich eine Zufütterung von Hagebuttenpulver bzw. –schrot während der Behandlungszeit.

 

ACHTUNG  DOPING

Der Cordyceps fällt bei Pferden unter das Doping- Gesetz

 

Warnung!

Bei einer bestehenden Herz- und / oder Niereninsuffizienz, sollte der Shiitake wegen seines hohen Kaliumgehaltes nicht verfüttert werden.

 

 

 

Quellangaben: Maykotherapie für Tier von Wanda May Pulfer, GFV,

www.heilenmit Pilzen.de, Hawlik,Terra Mundo, Vitalpilze Chiemsee. Dr.med. Heinz Knopf,


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